Unser Vereinshaus

© StadtGeschichte Künzelsau e.V.       2017  I  2018
Der Verein StadtGeschichte Künzelsau e.V. hat als Vermächtnis im Januar 2015 dieses denkmalgeschützte Haus aus dem Jahr 1897 erhalten. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt dieses Haus zu erhalten und es in Schritten zu renovieren. So haben Mitglieder des Vereins in den Jahren 2015 und 2016 Räume im OG und EG renoviert, die der Verein teilweise selbst nutzt. Andere werden vermietet. In den Vereinsräumen  werden kulturge- schichtliche Veranstaltungen für kleine Gruppen angeboten. Achten Sie auf Terminhinweise in dieser Homepage und in den Künzelsauer Nachrichten.
Vereinshaus in  der Stuttgarter Straße 17
  Ansicht vom Garten
Blick in den Garten beim Sommerfest 2017
Blick in einige Innenräume
Renovierter Ausstellungsraum
Ein Raum mit Geschichte
Das Treppenhaus
Ein Haus mit Geschichte
Die Geschichte des Hauses wurde von Mitgliedern des Vorstandes erforscht und die Ergebnisse in einer Ausstellung präsentiert, die am 22.April 2016 eröffnet wurde. Diese Ausstellung können Sie besuchen. Kontaktieren Sie uns. Termine werden auch auf dieser Homepage und in den Künzelsauer Nachrichten bekannt gegeben.
Und hier die Geschichte des Hauses in Kurzform: 1897 baute Architekt August Ganzenmüller dieses Gebäude für seine Familie als Wohnhaus. Als Oberamtsbaumeister wirkte er in seiner Heimatstadt und im damaligen Oberamt Künzelsau. Ab 1919 bewohnte die jüdische Familie Loewenthal dieses Haus. Max Loewenthal war als Kaufmann Teilhaber der Künzelsauer Getreidehandelsfirma Jakob Baer. Die interessante und bewegende Familien- geschichte endet in Künzelsau 1940. Nach dem 2.Weltkrieg erwarb dieses Haus die Familie Kurz. Das Gebäude war in dieser Zeit für Robert Kurz auch Geschäftshaus für Felle und Leder, sowie für Schuhmacherbedarf. Seine Witwe Frieda Kurz vermachte in ihrem Testament das Haus dem Verein StadtGeschichte Künzelsau. Interessante Details erfahren Sie bei einem Besuch des Hauses und der Ausstellung.
Colorierte Originalzeichnung des Hauses von Architekt  August Ganzenmüller  1897
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